Baltic Pipe macht russischer Pipeline Konkurenz (siehe Film)

Das Projekt der zweiten Nord-Stream Pipeline sorgt in Polen für Unsicherheit und Kritik. Nach Ansicht vieler polnischer Experten untergräbt es die Energiesicherheit Polens. Deutschland behauptet dagegen, das Projekt sei ein rein komerzielles. Seit jahren versucht Polen von den russischen Gaslieferungen unabhängig zu werden. Zur Zeit hat Polen noch einen Vertrag mit Gazprom, der 2020 ausläuft. Der polnische Energieminister sagte jedoch vor kurzem, die polnische Regierung sei entschlossen, die Energieabhängigkeit von Russland zu beenden.

Aus diesen Gründen entstand das alternative Projekt „Baltic Pipe“, das langsam Gestalt annimt. Bis 2022 soll nach Polen norwegisches Erdas durch die Pipeline fließen. Die Pläne sehen vor, dass die Baltic Pipe ein Volumen von bis zu 10 Milliarden Kubikmetern jährlich haben wird. Dafür sollen neue Röhre  mit einer Gesamtlänge von 600 Kilometern verlegt werden.

Gaz-System, das für das Projekt zuständige Unternehmen, hat heute mitgeteilt, dass es bereits erste Untersuchungen des Meeresbodens für die Röhrenverlegung gab:

Quellen:

gazownictwo.wnp.pl, YouTube-Kanal: GAZSYSTEMSA